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Newsletter November 2010 Gentechnikfreie Produktion erfordert komplexe Disposition
GVO (Gentechnisch Veränderte Organismen) und deren Folgeprodukte dürfen in GVO-frei Programmen, genau wie bei Bioprodukten, nicht verwendet werden. Infolge der weltweiten Verbreitung und Anwendung von GVOs in der konventionellen Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung besteht aber zunehmend die Gefahr unerwünschter Verunreinigungen von als GVO-frei deklarierten Produkten mit GVO-Erzeugnissen. Um Verunreinigungen und Verschleppungen zu vermeiden, müssen die Materialströme von GVOs und gentechnikfreien Produkten (OGT – Ohne Gentechnik) strikt voneinander getrennt werden. Dieser Umstand verursacht in Mischfutterwerken bei der Produktion von Tierfutter zahlreiche dispositive Einschränkungen bei der Produktionsplanung und -steuerung. Simulation zeigt Einfluss und Auswirkung von RestriktionenMit Hilfe der Computersimulation wurde nun bei der Firma Garant das gesamte Mischfutterwerk Graz mit einer Jahresproduktionsleistung von fast 60.000 Tonnen in einem Modell abgebildet, um die Einflüsse und Auswirkungen dieser Einschränkungen besser beurteilen zu können. Vor allem die Ermittlung der Grenzkapazität sowie die Beurteilung einer konkreten Investitionsmaßnahme im Bereich der Fertigfutterzellen standen im Mittelpunkt der Untersuchung, die von SimPlan Österreich durchgeführt wurde. |