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Newsletter November 2010 Kennametal Extrude Hone optimiert die Konstruktion einer Spreizkathode mit Finite Element Analyse
Kennametal ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Metallbearbeitung und Entwicklung von Verschleißkomponenten. Der Unternehmensbereich Kennametal Extrude Hone mit Sitz in Erkheim bei Memmingen entwickelt unter anderem Lösungen für das Entgraten und Polieren von Oberflächen für verschiedenste Materialien. In einer elektrolytischen Entgratvorrichtung kommt eine spezielle Spreizkathode zum Einsatz. Sie wird in schnell laufenden induSim - spezialisiert auf mechanische Berechnungen und virtuelle Produktentwicklung - wurde beauftragt, die auftretenden Belastungen zu untersuchen und gegebenenfalls Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten. Kennametal setzte dafür das CAD-System Solidworks ein. Die Berechnungen wurden als nicht-lineare Studien mit dem Berechnungswerkzeug in Solidworks Simulation durchgeführt.
Der Spannungsverlauf ist deutlich günstiger bei nahezu gleichen physikalischen Eigenschaften der Spreizkathode. Allerdings muss dabei sicher gestellt werden, dass sich die notwendige Spreizkraft nicht wesentlich ändert. Dazu wurden die entsprechenden Vergleichsrechnungen durchgeführt, die sich in der Praxis später bestätigten.
Abb. 1: vernetzte Spreizkathode mit der ursprünglichen Geometrie Abb. 2: Spannungen in der belasteten ursprünglichen Geometrieform Abb. 3: Spannungen in der modifizierten Geometrieform |