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Simulation in der Planung
Neue Anlagen werden mit Hilfe der Simulation auf Durchsatz, ausreichende Dimensionierung, Durchlaufzeiten, Leistungsgrenzen, Störeinflüsse, Personalbedarf und auf sonstige Planungsparameter hin überprüft. Zudem können verschiedene Alternativen bewertet und miteinander verglichen werden. Vorhandene Anlagen werden im Ist-Zustand abgebildet und durch gezielte Modifikationen innerhalb des Modells optimiert (siehe Abbildung 1). So kann z.B. der Einsatz einer anderen Steuerungsstrategie zu einem höheren Durchsatz führen. Würde man diese Untersuchungen an der realen Anlage vornehmen, würde das sehr viel Zeit in Anspruch nehmen und hohe Kosten verursachen. Änderungen am System können in der Planungsphase anhand des Simulationsmodells hingegen leicht durchgeführt werden.
Abbildung 1: Phasen einer Simulationsstudie Der frühe Einsatz einer Simulation im Planungsprozess hilft oft schon bei Grundsatzentscheidungen zu Beginn einer Planung. Ein mit dem Detaillierungs- und Wissensstand der Planung wachsendes Simulationsmodell beschleunigt den Planungsprozess und unterstützt eine iterative Vorgehensweise bei der Lösungsfindung. Simulation in der RealisierungDas Simulationsmodell dient den Steuerungsprogrammierern als Vorlage zur Erstellung der Anlagensteuerung. Eine schnellere, fehlerarme Inbetriebnahme ist die Folge. Eine Kopplung des zentralen Verwaltungsrechners (dispositiver Steuerungsrechner) mit dem Simulationsmodell ermöglicht eine Inbetriebnahme vor dem Einsatz in der Anlage. Simulation während des BetriebsDer vorausschauende Test des Tagesprogramms einer Anlage gibt Aufschlüsse über notwendige Bereitstellung von Personal und Betriebsmitteln, über Auftragsdurchlaufzeiten und über die Auslastung der Anlage. Die Optimierung der Auftragsreihenfolge im Vorfeld des Tagesbetriebs kann mit Hilfe des Simulationsmodells verifiziert werden. |