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Von der Zieldefinition zur "virtuellen Realität"

Grundsätzlich wird sich das Umsetzungskonzept nach den unternehmensspezifischen Gegebenheiten richten. Hier wollen wir Ihnen nur eine grobe, generelle Vorgehensweise vorstellen:
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Definitions-/Konzeptionsphase

  • Festlegung eines strategischen, unternehmensweit gültigen, möglichst konkreten Ziels, z.B. Realisierung von 10 neuen Produkten in den nächsten 5 Jahren, Anlauf - Erreichen der maximalen Produktionskapazität nach SOP in 4 statt 10 Wochen
  • Identifikation der betroffenen Unternehmensprozesse
  • Detaillierte Analyse und Dokumentation der Prozesse, falls nicht bereits vorhanden
  • Bestimmung der Verbesserungspotenziale und Hindernisse für die Zielerreichung
  • Priorisierung der Potenziale
  • Bestandsaufnahme betroffene Projekte, Systeme, Organisation sowie evtl. Lieferanten bzw. Partner
  • Aufstellen eines Umsetzungsplans
  • Ermittlung der notwendigen personellen und finanziellen Ressourcen (Budget) sowie aller erforderlichen Voraussetzungen
  • Erarbeitung einer Kosten-Nutzen-Rechnung
  • Entscheidung über den Projektstart

Voraussetzungen schaffen

  • Projektteam aufstellen - interne und externe Projektpartner bestimmen
  • Erarbeitung Projektfahrplan (Teilprojekte, Meilensteine/Termine, Ressourcen)
  • Festlegen von Standards (Projektmanagement, IT, Dokumentation usw.)
  • Schaffung der IT-Grundlagen
  • Erarbeitung eines Kommunikationskonzepts

Umsetzung Stufe 1

  • Erarbeitung von konkreten Maßnahmen zur Erschließung der Potenziale
  • Ermittlung der richtigen Methoden und Werkzeuge sowie Best Practices
  • Bestimmung der Voraussetzungen zur Einführung dieser Methoden und Werkzeuge
  • Schaffen der prozessseitigen Grundlagen, z.B. Schließen von Informations- und Datenlücken
  • Auswahl von Software und Entwicklungspartnern
  • Starten von Pilotprojekten zu etablierten Methoden der digitalen Fabrik zur Evaluierung des Nutzens für das eigene Unternehmen
  • Kosten-/Nutzen-Analyse über die Pilotprojekte

Umsetzung Stufe 2

  • Schrittweiser Einsatz der neuen Methoden und Werkzeuge in einem konkreten Entwicklungsprojekt (teilweise parallele Abwicklung Projekt nach neuen und alten Methoden bei Risiko-behafteten Maßnahmen)
  • Aufbau eines zentralen Datenmodells
  • Customizing eingesetzter Standardsoftware / Entwicklung unternehmensspezifischer Funktionen
  • Ausrollen der neuen Methoden und Werkzeuge über den betroffenen Prozess
  • Schulung und training-on-the-job für die Mitarbeiter
  • Kosten-/Nutzen-Analyse
  • Entscheidung über den Ausbau der Digitalen Fabrik auf weitere Prozesse, Projekte, Werke (Umsetzung Stufe 3)
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Referenzen

 

Termine

20.-22. September 2017
ASIM Fachtagung - Kassel

09.-10. November 2017

Emulate3D Anwendertreffen - Fulda

28.-30. November 2017
SPS IPC Drives - Nürnberg