
Wir unterstützen Sie bei der Einführung von Simulations-Tools
Verbreitung der Simulationstechnologie
In vielen großen Unternehmen gehört die Simulationstechnologie schon seit vielen Jahren zum alltäglichen Arbeitswerkzeug in der Planung und Optimierung von Prozessen. Mittlerweile haben im Rahmen von Industrie 4.0 und der Notwendigkeit, einen Digitalen Zwilling einzuführen, auch viele kleine und mittlere Unternehmen die Simulation für sich als Bestandteil ihrer Planung erkannt und suchen Unterstützung bei der Auswahl und Nutzung von Simulationstechnologien.
Die Simulation und speziell die Ablaufsimulation ist heutzutage fester Bestandteil von Studiengängen an Universitäten und Berufsschulen. Das hat den positiven Effekt, dass viele Berufseinsteiger mit dem Thema bereits vertraut sind und erste technische Erfahrungen gesammelt haben. Nichtsdestotrotz ist es immer noch ein Werkzeug von Experten für Experten.
Das Wissen im Unternehmen
Das Wissen in den Unternehmen um die Softwareauswahl kann durch ausgebildete Mitarbeiter schon vorhanden sein. Gleichzeitig ist damit aber auch eine gewisse Prägung gegeben, die den zukünftigen Anwender bei der Anschaffung eines Simulationswerkzeuges beeinflusst. Er wird wahrscheinlich ein Werkzeug favorisieren, dessen Anwendung er schon kennt und eventuell nicht das technisch Richtige.
Dem ist auf den ersten Blick auch nichts entgegenzusetzen, weil diese Wissensgrundlage hilft, schnell und effektiv in ein Projekt einzusteigen und Ergebnisse zu erzielen. Auf lange Sicht kann dies aber dazu führen, dass Themen nicht effizient bearbeitet werden, weil die Wiederverwendbarkeit durch kundeneigene Bausteine nicht gegeben ist. Oder strategische Elemente wie die Einbettung in eine Gesamtlösung über Schnittstellen wurden nicht berücksichtigt.
Vorgehen bei der Auswahl
Im Mittelpunkt einer Auswahl stehen der Nutzer und die Verwendungsziele. Ideal wäre die Erstellung eines Kriterienkatalogs, den man zusammen mit den internen Nutzern und / oder einem neutralen Anbieter von Simulationswerkzeugen erarbeitet. Dieser bringt die notwendige Erfahrung in der Nutzung der Software und der Abwicklung von Simulationsprojekten mit.
Kriterien zur Auswahl einer Software sind z.B.:
- Vorhandene Bausteinelemente (Fördertechnik, Mitarbeiter, Maschinen, Roboter etc.)
- Schnittstellen zum Import und Export von Daten oder zu externen Systemen wie ERP oder SPS
- Lizenzmodell zur Verwendung der Modelle
- Programmieraufwand und Sprache
- Lizenzkosten für die Entwicklung und die Anwendung
- Animationsqualität
Hier kann die Unterstützung durch Spezialisten gute Dienste leisten, um diese Kriterien individuell zu erstellen und zu gewichten.
Auch wenn Vorwissen im Unternehmen vorhanden sein sollte, kann die Durchführung von Dienstleistungsprojekten im Vorfeld einer Softwareanschaffung ein guter Weg sein, um die Eigenschaften der Software an der eigenen Fragestellung zu testen, ohne ein kaufmännisches Risiko eingehen zu müssen.
Neben dem Validieren der passenden Software wird parallel zu dem Projekt das Know-how über die Erstellung von Simulationsstudien von Dienstleistern an Fertigungs- oder Logistikunternehmen übertragen. Die Erfahrung zeigt, dass etwa 50 Prozent des Umfangs eines Simulationsprojektes nicht an der Anwendung selbst, sondern mit Analysen und Vorbereitung verbracht werden.
Gern beraten wir Sie als unabhängiger Dienstleister bei der Auswahl des für Ihre Zwecke am besten geeigneten Simulationstools. Wir sind Partner der gängigsten Hersteller für Simulationssoftware und ergänzen diese mit Wartung, Schulungen und eigenen Bausteinkästen und ergänzenden Tools.
Verschaffen Sie sich einen ersten Überblick auf unseren Softwareseiten oder sprechen Sie uns direkt an.
In unserem Video diskutieren unsere Softwareexperten Harry Kestenbaum und Steffen Hertling über die Auswahl des passenden Simulationstools.
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Mehr InformationenHäufige Fragen
Wie läuft die Auswahl eines passenden Simulationstools mit SimPlan ab?
Als herstellerneutraler Berater vergleicht SimPlan zunächst die Anforderungen des Kunden mit den Stärken der verschiedenen Simulationswerkzeuge, bevor eine Empfehlung ausgesprochen wird. Anschließend unterstützt SimPlan bei der Einführung im Unternehmen, von der Schulung bis zum laufenden Support.
Woran erkennt man, dass ein Unternehmen reif für die Einführung eines eigenen Simulationstools ist?
Ein Hinweis ist, wenn Simulationsprojekte regelmäßig anfallen und sich externe Beauftragung wiederholt nicht mehr lohnt, oder wenn intern bereits Grundkenntnisse vorhanden sind, die sich mit einem eigenen Werkzeug und entsprechender Schulung gezielt ausbauen lassen. SimPlan berät hier neutral, welches Werkzeug zu den vorhandenen Fragestellungen passt.
Bleibt man nach der Einführung eines Simulationstools auf die Unterstützung von SimPlan angewiesen?
Nein, ein zentrales Ziel der Einführung ist der Wissensaufbau im eigenen Unternehmen, etwa durch Schulungen zu Plant Simulation, AnyLogic oder Emulate3D. SimPlan bleibt danach als Ansprechpartner für Support oder vertiefende Schulungen verfügbar, ist für den laufenden Betrieb aber nicht zwingend erforderlich.
