Getränkehersteller: Simulation deckt Engpässe in Abfüllung und Palettierung auf
Software: Plant Simulation
Ein Getränkehersteller wollte seine Abfüll- und Verpackungslinien sowie die Palettierung genauer untersuchen. Denn Engpässe in der Produktion gefährdeten die Lieferantenplanung, und für einen Farbsortierspeicher fehlte noch eine passende Steuerung.
Ausgangssituation: Engpässe gefährden die Lieferantenplanung
Der Hersteller wollte seine Lieferantenplanung absichern und dafür Engpässe in der Produktion identifizieren und beseitigen. Zusätzlich sollte SimPlan eine Steuerung für einen Farbsortierspeicher entwickeln, weil dafür noch keine Lösung vorlag.
Zielsetzung: Abfüllung, Verpackung und Palettierung im Blick
Die Simulation sollte folgende Fragen klären:
- Wie laufen Abfüll- und Verpackungslinien sowie die Palettierung im Zusammenspiel?
- Wo liegen bestehende Engpässe und welche Maßnahmen beseitigen sie?
- Wie lassen sich Auftragsreihenfolge und Produktmix optimieren?
Lösung: Anlagensimulation mit eigens entwickelter Bibliothek
SimPlan bildete die Anlage mit der Software Anlagensimulation in den Versionen 10.1 bis 13.0 ab. Weil es für Abfüllanlagen noch keine passenden Bausteine gab, entwickelte SimPlan dafür eine eigene Bibliothek. Für die Palettenfördertechnik setzte SimPlan zusätzlich die LogisticSuite ein. Damit die Eingabedaten nicht manuell gepflegt werden mussten, richtete SimPlan außerdem eine automatische Schnittstelle ein.
Anlagensimulation mit der Software Plant Simulation
- Eigens entwickelte Bibliothek für die Simulation von Abfüllanlagen
- Einsatz der SimSuite für die Palettenfördertechnik
- Automatische Schnittstelle für die Eingabedaten
Ergebnisse: Blockaden beseitigt, Palettierkapazität erhöht
Die Simulation zeigte, an welchen Stellen die Abfüllanlagen blockierten, sodass der Hersteller diese Blockaden beseitigen konnte. Außerdem stieg die Palettierkapazität, weil SimPlan die Palettenfördertechnik umstrukturierte und dabei die Steuerungslogik sowie den Auftragsmix optimierte.
Hinweis: Zum Rohmaterial liegen keine konkreten Kennzahlen wie Prozentwerte oder Stückzahlen vor, deshalb bleibt der Ergebnisteil an dieser Stelle bewusst allgemein gehalten.
Warum Engpasssimulation für Getränkehersteller zählt
Abfüll- und Verpackungslinien hängen eng mit vor und nachgelagerten Schritten wie Palettierung und Lagerhaltung zusammen. Deshalb wirkt sich ein einzelner Engpass schnell auf die gesamte Linie aus. Simulation macht solche Zusammenhänge sichtbar, bevor am realen System etwas verändert wird. Das gilt nicht nur für die Getränkeindustrie, sondern für jeden Produktionsbetrieb mit vergleichbar getakteten Linien.






