Johnson Controls: Vorfertigung und FTS für die Batteriemontage simulieren

Johnson Controls sichert Planung mittels Simulation

Johnson Controls ist ein weltweit führendes Technologie- und Industrieunternehmen mit einem breit gefächerten Produkt- und Serviceangebot für die Gebäude- und Automobilbranche. Die Division Power Solutions ist führender Anbieter von Bleibatterien für Automobile und von innovativen Batterien für Fahrzeuge mit Start-Stop-Funktion, Hybrid- und Elektroantrieb. Marken wie VARTA gehören zum Produktportfolio des Unternehmens.

Ausgangssituation: Wachsende Nachfrage nach Start-Stop-Batterien

Die Nachfrage nach Batterien für die kraftstoffsparende Start-Stop-Fahrzeugtechnologie stieg weltweit, weshalb Johnson Controls seine Kapazitäten in der Batteriemontage erweiterte. Im Zuge dieser Erweiterung wurde der Prozess der Vorfertigung, insbesondere die verbindende Logistik, im Detail untersucht.

Zielsetzung: Ofen- und Staplerkapazität sowie FTS-Bedarf klären

Im Mittelpunkt standen zwei zentrale Fragestellungen:

  • Reicht die geplante Anzahl an Öfen beziehungsweise Staplern im Bereich der Vorfertigung aus?
  • Wie viele Fahrzeuge eines fahrerlosen Transportsystems (FTS) werden benötigt, um die Montagelinien sicher zu ver- und entsorgen?

Lösung: Simulationsmodell mit selbstständiger Parameteranpassung

SimPlan erstellte ein Simulationsmodell, das detaillierte Aussagen über Durchsatz, Durchlaufzeiten, Bestände sowie die Auslastung von Öfen und Fahrzeugen lieferte und damit die Planung absicherte. Im Modell wurden verschiedene Szenarien durchgespielt, etwa zur Belegung der Öfen oder zur notwendigen Anzahl an Fahrzeugen. Johnson Controls konnte die entsprechenden Parameter im Modell selbstständig anpassen und eigene Simulationsläufe durchführen, um die Auswirkungen von Änderungen direkt zu untersuchen.

Ergebnisse: Planung abgesichert, eigene Simulationskompetenz aufgebaut

Für diese und künftige Absicherungen der Planung ließ Johnson Controls einen Mitarbeiter durch SimPlan in der Anwendung der Simulationssoftware schulen. Der Mitarbeiter begleitete die verschiedenen Phasen der Untersuchung praktisch mit und lernte so das Vorgehen bei Simulationsprojekten direkt kennen. Er ist dadurch in der Lage, künftig selbstständig Simulationsstudien durchzuführen.

Simulation baut Wissen für künftige Projekte im Unternehmen auf

Die Fallstudie zeigt, wie eine Simulation nicht nur die aktuelle Kapazitätsplanung absichert, sondern durch begleitende Schulung auch dauerhaft Simulationskompetenz im Unternehmen selbst aufbaut.

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