
Verkehrssimulation: Engpässe erkennen, Kapazitäten planen, Kosten sparen
Kreuzungen, Werksgelände, Terminals oder ganze Nahverkehrsnetze: Verkehr wird immer komplexer. Fehler zeigen sich dabei oft erst, wenn der Betrieb schon läuft und jede Änderung teuer wird. Deshalb lohnt es sich, Verkehrskonzepte vorher digital zu testen, statt sie erst im echten Betrieb zu prüfen.
Simulation bildet reale Verkehrssysteme digital ab. So sehen Sie, wie sich verschiedene Szenarien auf Durchsatz, Wartezeiten, Kapazität und Kosten auswirken. Damit haben Sie belastbare Zahlen für Ihre Entscheidung, statt sich nur auf Erfahrung und Vermutungen zu verlassen.
Ihr Nutzen auf einen Blick
- Optimierung von Verkehrsflüssen: Engpässe und Wartezeiten frühzeitig erkennen und Abläufe gezielt verbessern.
- Kapazitätsplanung: Straßen, Terminals, Ladeinfrastruktur oder Flotten passend zum tatsächlichen Bedarf dimensionieren.
- Kostenreduktion: Planungsfehler vor dem Bau oder der Umsetzung erkennen, statt sie später teuer nachzubessern.
- Risikominimierung: Kritische Szenarien wie Stoßzeiten, Störungen oder Ausfälle vorab durchspielen.
- Transparente Entscheidungsgrundlage: Ergebnisse visuell und nachvollziehbar für alle Beteiligten aufbereiten.
- Datenbasierte Planung: Reale Betriebsdaten nutzen, statt sich auf Schätzungen zu verlassen.
- Vorbereitung auf Veränderungen: Auswirkungen von Elektrifizierung, neuen Vorschriften oder wachsenden Mengen frühzeitig einschätzen.
Typische Einsatzbereiche
- Werks- und Betriebsverkehr: Stapler, Lkw und Bahnverkehr auf Werksgeländen, in Logistikzentren, Häfen und an Flughäfen
- Straßenverkehr und Stadtplanung: Kreuzungen, Ampelschaltungen und Verkehrsflüsse in Städten und Kommunen
- Öffentlicher Nahverkehr: Fahrplan- und Flottenplanung für Bus und Straßenbahn, Umläufe und Haltestellenkonzepte
- Elektrifizierung von Fuhrparks: Reichweiten, Ladeinfrastruktur und Antriebsmix vor der Investition bewerten
- Neue Infrastruktur: Terminals, Bahnhöfe und Umschlagpunkte vor Baubeginn auf ihre Leistungsfähigkeit prüfen
- Andienung und Lieferverkehr: Lkw und Anlieferverkehr an Werken und Verteilzentren analysieren
- Notfall- und Ausnahmeszenarien: Auswirkungen von Störungen, Sperrungen oder Stoßzeiten im Verkehrsraum abschätzen
Zielgruppen: Für wen sich Verkehrssimulation lohnt
Verkehrssimulation ist branchenübergreifend einsetzbar. Zu unseren Zielgruppen zählen unter anderem:
- Produktions- und Logistikunternehmen aller Branchen mit eigenem Werks- oder Betriebsverkehr
- Kommunen, Städte und Verkehrsbetriebe, die Straßen und Nahverkehrsnetze planen oder anpassen
- Betreiber von Terminals, Häfen und Flughäfen
- Planungsbüros für Verkehrs-, Stadt- und Fabrikplanung
- Facility Management und Infrastrukturverantwortliche
Beispiele aus der Praxis
Wie Verkehrssimulation in konkreten Projekten eingesetzt wird, zeigen zwei unserer Fallstudien:
Simulation Güterbahnhof: Vor dem Bau eines neuen Güterbahnhofs mit Containerterminal testete SimPlan per Simulation, ob die geplanten Betriebskonzepte die nötigen Mengen zuverlässig schaffen. Das Ergebnis: Engpässe kamen früh ans Licht, und die Kundenanforderungen standen fest, bevor teure Korrekturen im laufenden Betrieb nötig geworden wären.
Digitaler Zwilling der Hanauer Straßenbahn: Für die Umstellung der Busflotte auf alternative Antriebe baute SimPlan gemeinsam mit der Hanauer Straßenbahn GmbH ein digitales Abbild des Linienbetriebs. So zeigte sich schon vor der Investition: Eine gemischte Flotte aus Batterie- und Brennstoffzellenbussen spart bei gleicher Flottengröße rund 22 Prozent bei Energie und Wartung.
Häufige Fragen
Für wen lohnt sich eine Verkehrssimulation typischerweise?
Relevant ist eine Verkehrssimulation überall dort, wo Fahrzeuge, Fördermittel oder Personenverkehr auf begrenztem Raum aufeinandertreffen, etwa auf Werksgeländen, an Kreuzungen, Terminals oder in Nahverkehrsnetzen. Sie hilft, Engpässe zu erkennen, bevor sie im laufenden Betrieb sichtbar werden und teuer korrigiert werden müssen.
Was unterscheidet Verkehrssimulation von Personenstromsimulation?
Verkehrssimulation bildet den Fluss von Fahrzeugen oder Fördermitteln ab, zum Beispiel auf Werksgeländen oder in Nahverkehrsnetzen, während sich die Personenstromsimulation auf die Bewegung von Fußgängern konzentriert, etwa in Gebäuden oder an Veranstaltungsorten. Beide Themen überschneiden sich dort, wo Fahrzeuge und Personen denselben Raum teilen, etwa an Werkstoren oder Kreuzungsbereichen.
Welche Fragestellungen lassen sich mit einer Verkehrssimulation vorab klären, bevor eine bauliche Änderung umgesetzt wird?
Dazu gehört zum Beispiel, ob eine geplante Kreuzung oder ein Terminal die erwartete Fahrzeugmenge zu Spitzenzeiten bewältigt, wo sich Rückstau bildet und wie sich eine Änderung an einer Stelle auf das gesamte Netz auswirkt. Das lässt sich vorab prüfen, ohne den laufenden Betrieb zu stören.
Verwandte Leistungen
Verkehrssimulation ergänzt weitere Leistungen aus unserem Angebot, etwa die Personenstromsimulation für Fußgänger und Besucherströme oder die Materialflusssimulation für innerbetriebliche Transporte und Lagersysteme.
