Peiner Träger GmbH nutzt Simulation für Optimierung der Schrottlogistik
Die Peiner Träger GmbH, eine Tochtergesellschaft der Salzgitter AG, blickt auf eine mehr als 140-jährige Tradition in der Stahlherstellung zurück und liefert ein umfassendes Sortiment an Träger- und Stützenprofilen für die Bauindustrie. Im Rahmen von Effizienzsteigerungsmaßnahmen erhoffte sich das Unternehmen mit Hilfe einer Simulation Kosteneinsparungen in der Schrottlogistik.
Ausgangssituation: Schienenlogistik für die Schrottanlieferung optimieren
Die Aufgabe umfasste:
- Optimierung der Schienenlogistik für die Schrottanlieferung an ein Stahlwerk
- Einsparung von Waggons durch Reduzierung der rollenden Bestände
- Ermittlung von Einsparpotenzial durch die Zusammenführung von Schrottsorten
Zielsetzung: Aufwandstreiber erkennen, Bestände richtig dimensionieren
Ziel war es, Aufwandstreiber zu ermitteln, Konzepte zur Aufwandsreduktion abzusichern, die Bestandsdimensionierung in den Gleisen festzulegen und Umlaufzeiten zu reduzieren.
Lösung: Simulation von Schieneninfrastruktur und Rangierteams
Das Simulationsmodell bildete folgende Bereiche ab:
- Schieneninfrastruktur
- Tätigkeitsprofile der Rangierteams
- Zusammenstellung von Tätigkeiten über Tätigkeitsbausteine
- Disposition von Schrottwaggons an den Quellen
Zudem ließen sich Szenarien importieren und exportieren, um verschiedene Konzepte gegeneinander zu testen.
Ergebnisse: Arbeitszeitmodelle bewertet, Dispositionsregeln optimiert
Die Simulation ermöglichte die Bewertung verschiedener Arbeitszeitmodelle auf die Bestände und visualisierte die zentralen Aufwandstreiber. Darauf aufbauend ließen sich Dispositions- und Rangierregeln optimieren.
Simulation macht Aufwandstreiber in der Schrottlogistik sichtbar
Die Fallstudie zeigt, wie eine Simulation in der Schienenlogistik nicht nur Bestände und Umlaufzeiten reduziert, sondern auch aufzeigt, welche Faktoren die Kosten tatsächlich treiben.






